Grüne Oasen mitten in der Stadt
HOFGARTEN AUGSBURG: ein Geheimtipp
Beim Dom, Fronhof
- BänkezumAusruhen
- Barocke Gartenkunst
- Offener Bücherschrank
- Geöffnet von April bis Ende Oktober von 8 bis 21 Uhr
Der Hofgarten ist eine stille grüne Oase und unser Lieblingsort – nicht weit weg vom Trubel der geschäftigen Stadt. Die von ei- nem Gitter umgebene Grünanlage entstand zwischen 1739 und 1744 vor der benachbarten bischöflichen Residenz. Noch heu- te lässt der Hofgarten mit seinen strengen Buchshecken um die Rabatten, steinernen Skulpturen, darunter auch Steinzwerge – große Groteskfiguren aus Sandstein –, einem Springbrunnen und einem Wasserbecken den Gartenstil des Rokoko erkennen. Sitzbänke und Gartenstühle in der Anlage sowie Grünflächen im Schatten der Bäume laden zu einer Pause ein. Er ist aber schon lange kein Geheimtipp mehr. Im Sommer ist dort viel los. Der Hofgarten ist ein klassischer „Ich brauch kurz Ruhe“-Spot. Direkt daneben liegt der Fronhof, der auch zum Entspannen einlädt. Es bietet sich ein Abstecher in den Dom an. Der Eintritt in den Hofgarten ist kostenlos.

PARKANLAGE AM ROTEN TOR – RUHE UND ERHOLUNG
• Handwerkergarten mit Kräutergarten
• Wassertürme
• Puppenkiste
• Biergarten
AUGSBURGER KAHNFAHRT – ROMANTIK PUR
Eingang an der Riedlerstraße
• 60 Plätze
• Kiosk und Bootsverleih
• Geöffnet nur bei schönem Wetter
• 160 Plätze
• Infos unter www.kahnfahrt-augsburg.de
Die Kahnfahrt ist einer dieser Orte, die sich nach Urlaub in der Heimat anfühlen. Große Bäume spenden Schatten, das Wasser fließt ruhig dahin. Genau dieses entspannte Ge- samtbild macht den Spot so besonders. Man kann sich dort ein Boot ausleihen oder einfach am Ufer sitzen und die Atmosphäre genießen. Besonders schön ist es abends: Wenn das Licht weicher wird und sich langsam alles ein bisschen entschleunigt, ist die Kahnfahrt der Rückzugsort mitten in der Stadt. Romantik pur!
Top-Tipp: Beim Weg zur „Augsburger Kahnfahrt“: Einblicke in romantische Türme – wie aus dem Märchenbuch
An der Ostseite des historischen Stadtkerns, am Äußeren Stadtgraben und unter den Mauern des Oblatterwalls, liegt ein ganz besonders idyllischer Flecken des alten Augsburg. Dort stößt man auf zwei märchenhaft wirkende Türme: einen mittelalterlichen Wehrturm, der von den Augsburgern liebevoll „Fünffingerlesturm“ genannt wird, und den Unteren St.-Jakobs-Wasserturm am Gänsbühl, einen Renaissancebau des berühmten Stadtwerkmeisters Elias Holl, des Architekten des Augsburger Renaissancerathauses. Der „Hausherr“ im Turm ist übrigens der Augsburger Buchhändler Kurt Idrizovic. Er macht regelmäßige Innenbesichtigungen in Kooperation mit dem „Freiwilligen Zentrum Augsburg“ möglich. Und auch der so verwunschen wirkende „Fünffingerlesturm“ ist dank der Altaugsburggesellschaft jeden Sonntag von 14 Uhr und 17 Uhr geöffnet. Wer wagt sich bis ganz nach oben?

DIE FUGGEREI – EINE EIGENE KLEINE WELT
Jakoberstraße 26, 86152 Augsburg
Öffnungszeiten: April–September täglich 9 – 20 Uhr
• Eintritt: Erwachsene 8 Euro
• Restaurant: Die Tafeldecker
Die Fuggerei, 1521 von Jakob Fugger gegründet, ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Für eine jährliche Kaltmiete von 0,88 Euro (umgerechnet 1 Rheinischer Gulden) wohnen dort rund 150 bedürftige katholische Augsburger, die täglich drei Gebete für die Stifterfamilie sprechen. Sie gilt als Vorbild für soziales Wohnen.
Hinter den Mauern der Fuggerei ist eine eigene Welt: kleine Gassen, grüne Innenhöfe und eine Ruhe, die man so mitten in der Stadt nicht erwartet. Die Siedlung umfasst 67 Häuser, eine Kirche, eine historische Schauwohnung, einen Weltkriegsbunker und ein Museum über die Geschichte. Diese „Stadt in der Stadt“ mit acht Gassen und drei Toren mit eigener „Kirche und Stadtmauern“ und „Stadttoren“ bietet sich für einen Spaziergang wunderbar an. Der perfekte Ort zum Ausspannen. Also, nichts wie los!
(Nord-Ost-Zugang)
• Spielplätze
Pröllstraße 20, Augsburg
• Basketballfeld
• Beachvolleyballplatz
Nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus der Militärunterkunft am westlichen Rand von Pfersee wurde 2006 ein neues Nutzungskonzept für die ehemalige Sheridan-Kaserne entworfen. Der daraus entstandene Park liegt heute eingebettet zwischen einem Wohn- und Industriegebiet. Mit seiner rund 20 Hektar großen Grünfläche lockt er nicht nur Bewohner aus Pfersee, sondern auch aus ganz Augsburg und dem Umland in die grüne Oase. Das weitläufige Gelände ist teilweise noch von den 60 Jahre alten Bäumen der Militärunterkunft umrandet und verbindet so den neu angelegten Park auch weiterhin mit einem Stückchen Ge- schichte. Die gut gepflegten Wiesen und viele Sitzmöglichkeiten laden ein, es sich gemütlich zu machen.

