Programm 2026 : moderne und zeitgenössische Kunst
Erfolgreiches Museumsjahr 2025 und vielversprechender Ausblick auf 2026
Die Kunstsammlungen & Museen Augsburg schauen positiv auf das Jahr 2025 zurück: Mit 282.794 Besuchenden verzeichneten die Häuser erneut einen leichten Zuwachs gegenüber den Vorjahren. Die kontinuierlich steigenden Zahlen zeigen erneut die große Bedeutung der Museen als Orte der Begegnung, Inspiration und kulturellen Bildung – für die Stadt, die Region und internationale Gäste.
Besonders erfolgreich entwickelten sich die niedrigschwelligen Eintrittsangebote. Vor allem der freie Eintritt am Museumssonntag sowie das U27-Ticket sprechen verstärkt junge Menschen an:
Allein 2025 wurden rund 9.000 U27-Tickets ausgegeben, der Museumssonntag zählte insgesamt rund 30.000 Besuche.
Ein zentraler Schwerpunkt lag auch auf der Kunst- und Kulturvermittlung: Mit knapp 1.400 Führungen, Workshops und Veranstaltungen – darunter zahlreiche kostenfreie Angebote für Schulklassen – wurde ein breit gefächertes Programm für unterschiedliche Zielgruppen realisiert. Ergänzt wurde dieses durch inklusive und digitale Formate sowie die Weiterentwicklung der Museums-App.
Die Sammlungen wurden 2025 durch zahlreiche Ankäufe, Schenkungen und Vermächtnisse erweitert. Bedeutende Neuzugänge – darunter Hinterglasgemälde, Gemälde, Textilarbeiten, kunsthandwerkliche Objekte und archäologische Funde – stärken die einzelnen Häuser nachhaltig. Gleichzeitig waren Werke aus Augsburg in 12 bedeutenden internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem in Japan, den USA, Frankreich und Tschechien.
Auch strukturell wurden wichtige Impulse gesetzt: Die Kunsthalle Augsburg im Glaspalast wurde neu konzipiert, das Museumscafé im Schaezlerpalais modernisiert und ein neues Hinterglas-Kabinett eingerichtet. Die Stadtarchäologie prägte das Jahr mit umfangreichen Grabungen, Restaurierungsprojekten und der Vorbereitung einer großen archäologischen Landesausstellung.
Für 2026 kündigt sich ein ebenso vielseitiges Programm an. Der Fokus liegt auf moderner und zeitgenössischer Kunst, ergänzt durch hochkarätige Sonderausstellungen, besondere Veranstaltungstage wie den Internationalen Museumstag, die Lange Kunstnacht und den Tag des offenen Denkmals. Mit der Konzertreihe „HÖRT, HÖRT!“ im Schaezlerpalais bleibt zudem die enge Verbindung von Bildender Kunst und Musik ein fester Bestandteil des Programms.

