Die Kraft der Bilder und die Stärken dahinter

Die Kraft der Bilder und die Stärken dahinter
Das Foto zeigt Richard Walch (Mitte) mit den Extremsportlern Sven Kueenle (links) und Alexander Schulz vor einem der Mega-Bilder aus Alaska.

Ausstellung in der Hessingpark-Clinik hat Extremsportler im Blick  

Es geht abwärts in der Hessingpark-Clinik, steil bergab – auf spektakulären Fotos aus Alaska, die dort im Mega-Format ausgestellt werden. Aufgenommen hat sie der international renommierte Action- und Sportfotograf Richard Walch aus Augsburg. Seit mehr als 30 Jahren widmet er sich mit seiner Kamera dem Extremsport. Bei der Ausstellung „Behind the Frame“ zeigt er bis 22. Mai einige seiner schönsten Bilder: Fotokunst der Extraklasse, nicht nur von eisigen Steilhängen und rasanten Schneepisten auch von Rad- und Motoradrennen in Japan und Italien, vom Surfen und Segeln in Portugal und Frankreich und nicht zuletzt vom Slackline-Wagnis hoch über Felsenküsten in Irland.

Den Akteur auf dem Hochseil, Alexander Schulz, wie auch das tollkühne Ski-Ass Sven Kueenle präsentierte Walch bei der vielbeachteten Vernissage im Clinik-Foyer. Die beiden Extremsportler konnte so manchen Hintergrund über die Wagemutigen Fotoshootings erzählen, etwa davon, dass Kueenle am Steilhang einen Gipsarm hatte. Oder davon, dass Schulz auf dem 90-Meter-Seil, das er auch schon mal mit verbundenen Augen gemeistert hatte, einfach mal Pause machte, während sich Fotograf Walch am Fels abseilen musste, um in eine bessere Position zum Fotografieren zu kommen. Besonders spektakulär wurde auch das sogenannte „Super Selfie“ am Steilhang aufgenommen, nämlich mit vorher an steilen Bergwänden platzierten Kameras, die Walch dann in einem Helikopter auslöste, der ebenfalls auf dem Foto-Kunstwerk zu sehen ist.

Unbeschreiblich schön sind die Bilder, aber nicht unbeschreiblich. Begleitet wird die Ausstellung von Podcasts (abzurufen jeweils über einen QR-Code), die in Gesprächen zwischen Walch und den Extremsportlern Einblicke „Behind the Frame“, also eindrucksvolle Hintergrund-Informationen, bieten, zum Beispiel über die mentale Kraft die solche sportlichen Wagnisse erfordern oder auch die Erfüllung, die sich hinterher einstellt. Dass solche Erlebnisse glücklich machen, weiß auch Richard Walch, der auch als Geschäftsführung des Familienunternehmens Ilzhöfer Inh. Walch GmbH & Co. KG bekannt ist. Glücklich ist er jetzt auch über seine gelungene Ausstellung, zumal bei der Versteigerung eines exklusiven Red Bull-Helmes, den es so nicht zu kaufen gibt, 3500 Euro (weit mehr als erwartet) geboten wurde. Das Geld geht, wie Walchs Ehefrau Charlotte sagte, an die Kinderstiftung Schwaben, die zielgerichtet Projekte in gemeinnützigen Einrichtungen freier Träger unterstützt.

BUB

top-magazin-koblenz-favicon-lifestylemagazin
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.