Nah am Wasser – Ausstellung im „Kongress am Park“
Kunst trifft auf UNESCO – Welterbe
Seit dem 20. Februar 2026 steht im Kongress am Park alles im Zeichen des Wassers: Die Ausstellung „Nah am Wasser“rückt das Element mit großformatiger Malerei und kunstvoller Fotografie in den Mittelpunkt. Gezeigt wird die Schau im Foyer sowie in ausgewählten Tagungsräumen des Augsburger Kongress- und Tagungszentrums.
Die Ausstellung nimmt Bezug auf das Augsburger Wassermanagement-System, das seit 2019 zum UNESCO-Welterbe gehört. Insgesamt 22 Objekte der historischen Augsburger Wasserwirtschaft wurden mit diesem Titel ausgezeichnet – ein einzigartiges Zeugnis nachhaltiger Wassertechnik und Stadtentwicklung.
Kunst und Architektur
Kuratiert wird die Ausstellung vom Heidelberger Galeristen Winfried Heid. Internationale Künstlerinnen und Künstler präsentieren Werke, die das Wasser in seinen unterschiedlichen Facetten beleuchten – ästhetisch, gesellschaftlich und symbolisch.
Geschäftsführer Götz Beck verfolgt mit den jährlich wechselnden Ausstellungen ein klares Konzept: Die sachliche Sichtbetonarchitektur, die originalen Designelemente der 1970er-Jahre – darunter die markanten orangefarbenen Loungemöbel und die Lichtskulptur im Foyer – sowie die zeitgenössische Kunst schaffen gemeinsam eine stimmige Gesamtwirkung. Ziel ist es, die denkmalgeschützte Architektur emotional erlebbar zu machen und zugleich aktuelle Themen aufzugreifen.
Wasser als identitätsstiftendes Element
Die Bedeutung des Wassers für Augsburg zeigt sich nicht nur in der Ausstellung, sondern auch in der Benennung der Räumlichkeiten im Haus. Vier Säle tragen die Namen der Hauptgewässer Lech, Wertach, Singold und Brunnenbach. Weitere Räume erinnern an Augustus, Merkur und Herkules – die Namensgeber der berühmten Augsburger Monumentalbrunnen, die ebenfalls Teil des Welterbes sind.
Eine Infotafel im Eingangsbereich informiert über alle 22 Welterbe-Objekte sowie das mehr als 100 Kilometer lange Kanalsystem der Stadt.
Darüber hinaus setzt das Haus auf starke Partnerschaften rund um das Thema Wasser – unter anderem mit der Grünbeck AG sowie dem KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e. V.. Ziel ist es, Augsburg als Standort für wasserbezogene Kongresse und Tagungen weiter zu stärken.
Vision mit Wasserflächen
Bereits der Architekt Max Speidel hatte in seinem ursprünglichen Entwurf für das Kongresszentrum großzügige Wasserflächen vor dem Gebäude vorgesehen. Diese wurden aus Kostengründen nicht realisiert. Heute setzt sich Geschäftsführer Götz Beck dafür ein, die Wasseranlagen nach historischem Vorbild zu ergänzen. Gemeinsam mit den bestehenden Wasserflächen im Wittelsbacher Park könnte so die architektonische Wirkung weiter gesteigert und die Aufenthaltsqualität deutlich erhöht werden.
Die Ausstellung im Überblick
„Nah am Wasser“ zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig das Element Wasser in der zeitgenössischen Kunst interpretiert wird:
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Ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotografien von Barbara Klemm
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Arbeiten mit der Camera obscura von Günter Derleth
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Expressive Gemälde in Mischtechnik von Manfred Fischer, dessen Werke unter anderem in der Sammlung des Bundeskanzleramts vertreten sind
Die Ausstellung kann während öffentlicher Veranstaltungen mit gültigem Ticket besucht werden. Darüber hinaus ist eine Besichtigung nach telefonischer Vereinbarung von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr möglich.
Weitere Informationen:
www.kongress-augsburg.de
Pressekontakt:
Kongress am Park GmbH
Katharina Kraus
Telefon: 08 21 / 45 53 55-14
E-Mail: katharinakraus@kongress-augsburg.de

Die Ausstellung „Nah am Wasser“ zeigt auch das 2025 entstandene, in Mischtechnik gearbeitete und 120 x 160 cm messende Bild „Wellenschlag“ des in Braunschweig lebenden Künstlers Manf- red Fischer.
Bildnachweis: courtesy Galerie Signum

