Jung, talentiert und auf Erfolgskurs

Jung, talentiert und auf Erfolgskurs

Zoë Baier begeistert als Nachwuchsschauspielerin in „Sabbatical“ und „22 Bahnen“ – und träumt von großen Bühnen

Im Herbst spielte sie in dem bewegenden Film „22 Bahnen“ nach dem Romandebüt von Caroline Wahl die Hauptrolle. Im Februar ist die junge Schauspielerin schon wieder auf der großen Leinwand zu sehen – diesmal im Film „Sabbatical“. Hier verkörpert Zoë Baier die Nia, Tochter von Tara (Seyneb Saleh) und Robert (Trystan Pütter), in einer Geschichte über eine gescheiterte Familienauszeit in Griechenland. Der Film, bei dem Judith Angerbauer Regie führte, feierte 2024 Weltpremiere und kommt am 5. Februar 2026 in die deutschen Kinos.

Für die Dreharbeiten verbrachte die elfjährige Tochter von Daniel Baier, dem ehemaligen FCA-Spieler und heutigen Sportkoordinator bei RB Leipzig, einen Monat in Griechenland. „Das hat mir richtig gut gefallen, dort habe ich sogar das Klettern gelernt“, erzählt Zoë beim Interview. Top-Redakteurin Sabine Roth  trifft die Sechstklässlerin, die das Maria-Ward-Gymnasium besucht, im Café Smilla in der Altstadt. Ein Glück, dass dieses Zeitfenster in ihrem voll getakteten Terminkalender noch frei war. Denn sie dreht gerade für einen neuen Kinofilm im hohen Norden Deutschlands. Und sie wird dieses Jahr noch in einer kleinen Rolle bei einer ARD-Romanze zu sehen sein.

In erstaunlich kurzer Zeit hat sie erreicht, wofür andere viele Jahre brauchen oder es vielleicht nie schaffen: Zoë Baier spielt in gleich zwei großen Filmen eine Schlüsselrolle. Im August war sie zudem bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, wo der Film „In die Sonne schauen“ für Aufsehen sorgte. Hier schlüpfte sie in die Rolle der Nelly – ein poetischer Film, der von weiblichen Lebensrealitäten auf dem Land erzählt. „Es war ein unglaubliches Gefühl, an dem Ort zu sein, wo auch die ganz großen Stars über den roten Teppich laufen“, schwärmt die Nachwuchsschauspielerin.

An ihr erstes Casting, an das sie durch Zufall über einen Aufruf im Radio gekommen ist, vor drei Jahren erinnert sich Zoë noch gut: „Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich unbedingt weitermachen wollte mit dem schauspielern“, erzählt sie lachend. Inzwischen ist sie bei einer Castingagentur in Berlin unter Vertrag – so bekam sie auch die Rolle der jungen Schwester Ida in „22 Bahnen“. „Zuerst bekam ich eine Mail, dann gab es ein Video-Casting und zwei Live-Castings. Erst danach habe ich die Hauptrolle bekommen.“ Gedreht wurde dafür 26 Tage lang in München und Berlin.

Auch in ihrer Freizeit ist Zoë aktiv. Sie betreibt Cheerleading. Allerdings nicht mit Pompons, sondern mit viel Akrobatik. Stolz zeigt sie uns ein Video von einem ihrer Auftritte. Hier möchte sie weiterkommen: Je nach Alter und Können gibt es acht Levels. Bühnenluft schnupperte sie übrigens schon mit drei Jahren bei der Augspurgia Faschingsgesellschaft. „Ich hatte nie Lust zu üben, ich wollte einfach nur auftreten“, erinnert sie sich schmunzelnd.

Ihr Traumberuf ist Schauspielerin. „Es kommt, wie es kommen soll und wird schon klappen“, lacht Zoë. Sollte es anders laufen, kann sie sich auch vorstellen, Innenarchitektin zu werden und sich ihre eigene Welt zu erschaffen – wie im Film. Wir wünschen ihr alles Gute und freuen uns schon darauf, Zoë Baier im Kino in „Sabbatical“ zu sehen.

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