In eineinhalb Wochen ist es soweit: Der Herbstplärrer öffnet seine Pforten am 22. August mit dem Fassanstich mit OB Eva Weber im Schallerzelt. Er endet am 7. September. Auf der Pressekonferenz der Stadt Augsburg und des Schwäbischen Schaustellerverbandes im Thorbräu wurden die wichtigsten Attraktionen vorgestellt. Übrigens, die Bierpreise bleiben stabil. Die Maß kostet im Binswanger-Zelt 12 Euro und im Schallerzelt 12,90 Euro. Außerdem gibt es wieder ein Riesenrad mit Rundum-Panoramagondeln. Der Höhenflug, wo man sich in 90 Meter Höhe begeben kann, ist diesmal erstmals auf dem Herbstplärrer. Hoch hinaus geht es auch mit der Riesenschaukel „The Best XXL“. Wir verlosen wieder Bummelpässe, bitte haltet Ausschau auf unseren Social Media-Kanälen.
Die Herbstplärrer Highlights:
Der Festumzug startet am Samstag, den 23. August mit 90 Gruppen und 1.950 Personen um 12.30 in der Maxstraße. Sie ziehen über die Karolinenstraße, Karlstraße und Volkhardtstraße bis zum Plärrergelände.
Zwölf Musikantengruppen unterstützen den Marschtritt der zu Fuß gehenden Teilnehmenden.
Eine Vielzahl Menschen lässt sich mit Kutschen fahren, auch überwiegend historische PKW sind Teil des Umzugs. Für Freunde landwirtschaftlicher Dieselmaschinen begleiten 23 Oldtimer-Traktoren den Umzug. Die Blaulichtfamilien sind mit LKW von der Partie. Pferdesport- und Hundevereine präsentieren ihre Lieblinge. Showtanzgruppen, verschiedene Gewerke und Zünfte, wie Schausteller, Kaminkehrer, Bäcker, Jäger sowie amerikanisches und deutsches Militär ergänzen den Zug. Faschingsgesellschaften, historische Garden und Parteien präsentieren sich ebenfalls. DLRG, BRK, Sportvereine, Schützen und Wassersportvereine geben sich die Ehre.
Etwa zwei Stunden benötigt der Zug von der Maxstraße zum Plärrer, vorbei an der Tribüne, von der Oberbürgermeisterin Eva Weber sowie einige Honoratioren den Festzug begrüßen. Organisiert wird der Umzug von Andreas Schlachta, der seit 2012 dafür sorgt, dass der Festzug etwas Außergewöhnliches und Besonderes ist.
Peter Marschall und sein 4D-Simulation-Kino Phänomeon überraschen mit rasantem Rauschen durch eine Phantasiewelt. Claudia Zinnecker bringt rasant schwingende Höhen auf den Plärrer. Das Pendel mit Tempo und Höhe erfordert starke Nerven, denn knapp 130km/h mit Aufschwung bis zu 47 Metern Höhe sind Attribute, die bei bis zu 20 Fluggästen Schwindel und Höhenangst verursachen könnten.
Johann Hinzen hat den Schrecken und Spuk der Geisterwelt im Gepäck: Haunted Mansion! Du schwebst in Gondeln über den Dingen und fühlst dich sicher, aber die „lebenden“ Geister sind neben, vor, hinter dir und wollen dich holen. Sie bekommen dich nicht, wenn sie hinter dir sind? Pech, dann dreht sich plötzlich die schwebende Gondel andersherum und du blickst dem Grauen ins Gesicht.
Sechzehn an Ketten hängende, zweisitzige Gondel werden in Sekundenschnelle hochgezogen und dann hockt ihr dort in 90 Metern Höhe – das ist Egon-Alfon Kaisers Bayern-Tower. Aus dem luftigen Hocken wird schnell ein rasanter Höhenflug mit fast 70km/h und schwungvollen 360 Grad.
Ein Riesenrad bringt der Nordmann Ludwig Landwehrmann auf den Plärrer. Sein „Movie-Star“ hatte 2021 auf dem Plärrer Premiere. Der Bahnhof (Kassen- und Einstiegsbereich) verfügt über ein pompöses Vordach, das an Lichtspielhäuser vergangener Epochen erinnert. Der Movie Star steigt mit bodentief verglasten Gondeln im Höhenflug auf 48 Meter.
Auch Klassiker sind dabei, ohne die der Plärrer kein Plärrer wäre: Glitzernd, blinkend mit „The Voice“ am Mikro, Karolines und Dieters Breakdance; durch den Dschungel geht’s auf- und abwärts mit Alwin Zinneckers Leopardenspur; Ludwig Meeß‘ Flipper hebt wieder ab; Rudi Eberhards Wellenflug … was wäre der Plärrer ohne Ketten? Zwei Plärrerfahrschulen sind mit von der Partie – Florian Diebolds und Eugen Diebolds Autoscooter. Zum Verirren, Durchdrehen und Verrücktwerden, baut Manuel Meyer seine Chaosfabrik auf und Siegfried Kaiser sorgt mit dem Skater dafür, dass die Orientierung kurzfristig verlorengeht.
Dass niemand verhungert oder verdurstet, wird sichergestellt durch Steinkers Almdorf, Karls Schwenkgrill, Plötz‘ Bosna, Petras Diner, Max Helds Fischbraterei Seemann; am Leuchtturm Philipp und Stefanie Meeß’ Fischbraterei und Fischspezialitäten; Adams Schmankerln, Manuela Müller-Manz‘ Pizza Hütte; Maurice Gauls Schlemmerhäusle; Harald Eberts Schwabenpfanne; Karin Hoffmanns Schmankerlküche. Ebenso sind für Speis und Trank mit Musik verantwortlich, die Zelte Binswanger und Schaller und Wiedemanns Bierkarussell ist Boxenstopp für durstige Seelen.
Auf dem Herbstplärrer gibt es neuerdings eine intelligente Möglichkeit, verlorene und gefundene Gegenstände elektronisch zu erfassen, wiederzufinden oder zu meiden.
Man muss einfach mit dem Handy den QR-Code auf den Plakaten anklicken und schauen, ob es schon gefunden und registriert wurde. Vizepräsident des DSB Josef Diebold, Polizeidirektor Robert Maschke und sein Stellvertreter Jörg Eisele präsentierten die Plakate dazu. Eisele sagte, dass dieses Verfahren in Kürze sogar bundesweit greifen werden. Die Digitalisierung schreitet also immer mehr voran. Polizeidirektor Robert Maschke freut sich, dass es während des gesamten Osterplärrers lediglich drei leichte Körperverletzungen gegeben habe. Diese Anzahl werde woanders in doppelter Menge an einem Tag erreicht. Die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Plärrer wirken also.

Geöffnet hat die Festzone ab Freitag, 22. August um 16 Uhr. Freitags ist von 12 bis 23.30 Uhr, samstags von 10.30 bis 23.30 Uhr und an den Sonntagen von 10.30 bis 23 Uhr und unter der Woche ist von 12 bis 23 Uhr geöffnet. Die Kindernachmittage mit Vergünstigungen finden jeweils an den Mittwochen von 17 bis 20 Uhr statt. Die beliebten Feuerwerke sind jeweils am Freitag ab 21.45 Uhr. Neu sind Maskottchenparaden an den Sonntagen und den Kindertagen.