Georg-Baselitz-Meisterschülerin SEO mit neuer Malerei: Simultanität und Schönheit in der GALERIE NOAH!
Immer weiter, immer fort, hinauf, hinab, hinüber, hinfort, das Andenken an vergangene Tage im Gepäck, verklärte Bilder, idealisiert, geschönt, tauchen auf, verschwinden, mischen sich gekonnt unter die Wirklichkeit, diese Gegenwart, ja, überlagern das Hier und Jetzt, subtil, subversiv, perfide. Reizüberflutet, so hat es den Anschein, erfährt die Ich-Perspektive, der Autor dieser neuartigen Bilder im Kuppelsaal der GALERIE NOAH seine Umgebung, kaum Zeit, sein aktuelles Gegenüber, die Umwelt, ausreichend zu mustern, geht es schon weiter zum nächsten, Bild, Ausblick, in die nächste Dimension.
Stets in Bewegung ist diese durch die Welt wandernde Seele, rastlos, hungrig, neugierig, gleichermaßen immer, für ewig, wie versprochen, auf der Suche nach Schönheit, ohne Gnade, ohne Grenze, mit ganz eigenem Geschmack. In Korea müsse schließlich „alles immer schön sein“, „alles Negative von Schönheit überdeckt werden“, so unsere Urheberin, die Deutsch-Koreanerin SEO, die laut Kunsthistoriker und Kurator Christoph Tannert „auf abbildhafte Projektionen von Seinsfülle“ setze, die „so barock und gültig sind, wie ein Paradies für sie nur vorstellbar ist“.
„SEO – Wenn Räume sich berühren“
Dauer der Ausstellung: 22. Mai bis 19. Juli 2026
Galerie Noah, Glaspalast, Augsburg

